Verbrauchsmaterialien Etiketten auf Rolle ­/ Blan­koe­ti­ketten ­/ Barcode­eti­ketten

PriorityID bietet ein breites Spektrum an Etikettenmaterialien für die unterschiedlichsten Anwendungen an. Von Papieretiketten über Folien bis hin zu Thermoetiketten können wir Ihnen individualisierte Angebote für Industrieetiketten jeder Art – Etiketten auf Rolle oder Bogenware-, Tickets und Eintrittskarten, Gefahrgutkennzeichnungen, Sicherheitsetiketten und vieles mehr anbieten.

Dabei steht für uns die anwendungsgerechte Abstimmung für ein optimales Ergebnis von Drucksystem, Etikett und Transferband im Vordergrund unserer Beratungsgespräche. Nur wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind und am besten aus einer Hand geliefert werden, kann man einen nahezu störungsfreien Ablauf und somit eine hohe Prozesssicherheit gewährleisten. Neben der Beratung und Abstimmung, welcher Drucker und welches Material für welche Anwendung am besten geeignet ist, unterstützen wir den Kunden innerhalb einer qualifizierten Testphase sowie später auch bei der Planung seines individuellen Jahresbedarfes.

Um Ihr Wunschmaterial liefern zu können, achten wir im besonderen auf den Materialmix der Etiketten, insbesondere die Oberflächenbeschaffenheit und unterschiedlichste Klebestoffe.

Die verschiedenen Klebstoffe orientieren sich an den Lösungswünschen der Kunden. Ob Tiefkühl- oder Hochtemperaturkleber, für raue oder glatte Oberflächen, stark permanente und ablösbare Kleber. Wir haben die optimale Lösung für jede Aufgabenstellung und Situation.

Alle Etiketten erhalten Sie individuell abgestimmt auf Ihre Drucker auf Rolle, Leporello gefaltet oder Einzelblatt. Als Etikettenrohstoff verwenden wir ausschließlich Produkte der weltweiten Marktführer.

Sie erhalten Blankoetiketten oder vorbedruckte Barcodeetiketten zu günstigen Preisen bei uns.

Informationen & Grundlagen

Etikett ist ein Synonym für Aufkleber. Unter einem Etikett wird ein Druckerzeugnis verstanden, das aus mehreren Schichten besteht. Die Oberseite kann mit einem Drucker bedruckt werden. Die Unterseite hat eine selbsthaftende Fläche, wodurch das Etikett, je nach Klebersorte auf fast jeder Oberfläche haften bleibt. Die Unterseite, der sogenannte Träger dient als Transportmittel für den Thermo-Transfer-Drucker und als Schutzschicht.

Die Etiketten werden im Unternehmen meist als Adressetikett, Werbeetikett, Paketaufkleber, Versandetikett, Einlagerungsetikett und Barcode-Etikett verwendet. Sie werden aber auch zur Kennzeichnung von Maschinen, Kabeln oder Produkten eingesetzt. Letztendlich ist die Wahl des richtigen Etiketts abhängig vom gewünschten Ergebnis und der späteren Anforderung.

Material

Die gängigsten Materialien sind Papier-Etiketten. Dort wo die Beanspruchung und die Dauerhaftigkeit ein Papier-Etikett überfordert, werden Folien-Etiketten bzw. Kunststoffetiketten verwendet. Zu den Folien-Etiketten zählen:

  • PE (Polyethylen)
  • PET (Polyester)
  • PP (Polypropylen)
  • PVC (Polyvinylchlorid)

Etiketten werden von namenhaften Herstellern wie Herma, Raflatac, Fasson etc hergestellt. Die Expertise der Hersteller dabei ist es, für die Ansprüche des Markts entsprechende Verbünde anzubieten, die alle Bedarsfälle abdecken. Bei allen selbstklebenden Papier- oder Folienetiketten müssen mehrere Komponenten ineinander übergreifen, um die notwendige Qualität und Leistung zu gewährleisten. Zu den Komponenten der Haftlaminate gehören Obermaterial, Kleber, Silikonbeschichtung und das Trägermaterial. Die Hersteller produzieren die Haftlaminate in Blanko auf Rollen bis zu 3 Meter Breite. Diese werden dann je nach Anforderung der Konfektionierer in unterschiedliche Breiten und Längen weiterverarbeitet und versendet.

Papieretiketten

Das am meisten verwendete Material in der Industrie, Logistik und im Retail sind Papieretiketten. Papier wird vorwiegend zum Beschreiben und Bedrucken verwendet und besteht vorherrschend aus pflanzlichen Fasern. Papier hat durch verschiedene Produktionsschritte in der Herstellung unterschiedliche Oberflächen.

Nachfolgend eine Beschreibung der am meisten gebräuchlichen Papierarten für Etiketten und Kartonanhänger in der Industrie.

Holzfreies Papier

Zunächst können die Papiere eines Papieretiketts in holzfreie und holzhaltige Papiere eingeteilt werden. Der Hauptbestandteil eines holzfreien Papiers sind pflanzliche Zellwände (Zellstoffe), die aus Holz-Hackschnitzel hergestellt werden. Das holzstofffreie Papier darf höchstens 5% Gewichtsanteil an verholzten Fasern enthalten. Der Vorteil gegenüber dem holzhaltigen Papier ist, dass es weniger schnell vergilbt, fester und somit alterungsbeständiger ist. Holzstofffreies Papier wird daher oftmals verwendet, wenn Schriftstücke über einen längeren Zeitraum archiviert werden sollen. Holzfreie Papiere weisen außerdem eine höhere Qualität als holzhaltige Papiere auf, weswegen dieses Papier Kunst- oder Bildpapierdruck verwendet wird. Um eine hohe Druckqualität für den Etikettendruck erzielen zu können, wird oftmals holzfreies Druckpapier benutzt.

Gestrichenes Papier

Gestrichenes Papier (coated) ist ein Papier, bei dem die Oberfläche mit einem Bindemittelauftrag ("Strich") veredelt wird. Das Etikettenpapier bekommt dadurch eine geschlossene, glattere und stabilere Oberfläche, wodurch eine bessere Qualität beim Etikettendruck erreicht wird. Der Bindemittelauftrag kann in matt, halbmatt, glänzend und in gussgestrichen (glossy) unterschieden werden. Die glatte Oberfläche eines gestrichenen Papiers liefert eine ausgezeichnete Farbintensität und Bildqualität des Druckes.

Im TTR-Drucker werden für diese Papiere meisten Wachs-Harz-Bänder eingesetzt, da hier eine bessere Farbintensität und Wischfestigkeit erreicht wird.

Ungestrichenes Papier

Ungestrichenes Papier (uncoated) ist in der Regel Naturpapier. Ungestrichenes Etikettenmaterial genügt jedoch oftmals für viele Ansprüche und liefert mit der heutigen Drucktechnologie ebenfalls sehr gute Ergebnisse. Ob ein gestrichenes oder ungestrichenes Papier-Etikettenmaterial zu bevorzugen ist und ob das Papieretikett mit einem Thermotransferdrucker, mit einem Kopierer, Laser-, oder Injekt-Drucker bedruckt werden soll, entscheidet letztendlich die Anwendung.

Eigenschaften:Papieretiketten sind sehr günstig, in vielen Farben und Formen verfügbar und können auf fast beliebige Weise beschriftet werden. Vom Bleistift und Kugelschreiber über Laser- und Tintenstrahldrucker bis hin zum Thermotransferdruck gibt es nichts, was nicht auf Papier haftet. Dadurch werden Etiketten aus Papier extrem vielseitig und fast überall eingesetzt.

Polyethylen

Polyethylen (PE) ist ein organischer, thermoplastischer Kunststoff. Der Stoff Polyethylen ist ähnlich wie Holz und Pflanzenfasern aufgebaut und beinhaltet weder Weichmacher noch Schwermetalle, oder Silikon. Etiketten, die aus Polyethylen hergestellt werden sind zudem chlor-, halogen- und schwefelfrei hergestellt und verursachen aufgrunddessen keine giftigen Dämpfe. Somit sind Polyethylen-Etiketten recyclingfähig.

Polyethylen ist heute die kostengünstigste und gebräuchlichste Foliensorte, die in der Etikettenproduktion verwendet wird und hat PVC (Polyvinylchlorid)-Etiketten größtenteils als Etikettenmaterial abgelöst.

Polyethylenfolie (PE-Folie) hat eine besonders hohe Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und Chemikalien. Sie lässt sich besonders gut bedrucken und ist auch in den technischen Weiterverarbeitungsprozessen besonders leicht zu handhaben.

Einsatzgebiete

Polyethylen ist lebensmittelverträglich und findet daher Anwendung in der Nahrungsmittelindustrie und auf vielen Hygieneartikeln. Sie sind temperaturbeständig von -10°C bis +80°C. Aufgrund ihrer Feuchtigkeitsresistenz und abriebfestigkeit werden sie vermehrt auch als Typenschilder verwendet. Es gibt oftmals eine permanent haftende und wiederablösbare Variante, da die Industrie immer öfter Etiketten benötigt, die rückstandsfrei von allen möglichen zu beklebenden Untergründen entfernbar sind.

Zur Bedruckung von Polyethylen-Etiketten mit dem Thermodrucker eignen sich Harzfarbbänder sowie Wachs/Harz-Farbbänder.

Für den Druck von Seewasserbeständigen Etiketten eignen sich zum Beispiel nur ganz wenige Harzfolien.

Flexodruck

Die für Industrieetiketten am häufigsten verwendete Art der Weiterverarbeitung zur Konfektionierung für den Endkunden ist das Flexodruckverfahren.

Der Flexodruck ist ein Rollenrotationsdruckverfahren, bei dem eine weiche, elastische, biegbare Druckform eingesetzt wird. Es handelt sich um ein direktes Hochdruckverfahren, das heißt die zu bedruckenden Flächen liegen höher, als die nicht zu bedruckenden Flächen. Nur die erhöhten Flächen werden mit Farbe eingefärbt, so dass nur diese das Druckergebnis erzeugen. Das Prinzip erfolgt ähnlich wie bei einem Stempel. Besonders zeichnet sich der Flexodruck dadurch aus, dass sehr viele unterschiedliche Stoffe damit bedruckt werden können.

Voraussetzungen

Zu den Grundlagen für deinen Flexodruck zählen ein Druckmotiv, die Druckfarbe, die Druckform, eine Flexodruckmaschine sowie der Bedruckstoff.

Druckfarbe

Durch die Verwendung sehr dünnflüssiger Farben wird eine sehr hohe Flächendeckung erzielt. Je nach Bedruckstoff werden unterschiedliche niedrigviskose Farben verwendet. Bis zu 8 verschiedene Farben können bei diesem Druckverfahren eingesetzt werden. Die Farben sind entweder wasserbasiert, UV-Farben oder Lösungsmittelfarben.

Flexodruckplatten

Die Flexodruckplatten oder auch Klischee bezeichnet, bestehen aus einer Fotopolymerplatte aus UV-empfindlichen Kunststoff oder Gummi. Während die Platten früher immer aus Gummi bestanden und durch einvulkanisieren in geprägt Matrizen hergestellt wurden, werden die Druckplatten heutzutage entweder durch das Kopieren und anschließendes Auswaschen angefertigt oder durch das Ausbrennen mit Laserstrahlen erstellt. Durch das Auswaschen der Platten, weißt der der Flexodruck eine sehr gute Druckqualität aus. Nach der Herstellung werden die Druckplatten auf den Druckzylinder der Flexodruckmaschine gespannt oder geklebt.

Druckvorgang

Die Flexodruckmaschinen besitzen in der Regel vier bis zehn verschiedene Druckwerke. Teilweise können auch weitaus mehr Druckwerke in einer Maschine vorhanden sein. Je nach Ausstattung der Maschine, können unterschiedlich hohe Stückzahlen produziert werden. Ein Druckwerk besteht aus einer Rasterwalze, über welche die Druckform eingefärbt wird. Sowie einem Druckzylinder, auf welchem die Druckform befestigt ist und einen Gegendruckzylinder.

Bei Flexo- und anderen Stanzverfahren für Klebe-Etiketten auf Rolle, Leporellogelegt und Laserblattetiketten wird zur Definierung der Größe des Etiketts ein sogenanntes Gitter in der Druckmaschine abgezogen.

Gitter

Als Gitter bezeichnet man das nicht benutzte Obermaterial, welches das ausgestanzte Etikett umgibt. Bei Rollenetiketten mit nur einem Etikett pro Rollenbreite also den Rand. Bei Bogenetiketten bleibt nach Verwendung aller Etiketten wirklich eine gitterartige Struktur auf dem Trägermaterial zurück.

Teilweise wird das Gitter nach dem Stanzen entfernt (abgesaugt), so dass nur die Nutzetiketten auf dem Trägermaterial zurück bleiben. Dies kann u.a. das Ablösen beim automatischen Spenden erleichtern.

Der Gitterabstand ist auch für den Drucker und das Erkennen des nächsten zu bedruckenden Etiketts wichtig. Durch das abziehen des Gitters sieht man von oben das glassine, durchscheinende Trägerpapier. Jeder Thermo-Transfer-Drucker hat einen Infrarotstrahl, der über die Breite des zu bedruckenden Etiketts mit einem Regler verschiebbar ist. Durch das auf dem Trägerpapier haftende Etikett, kann der Infrarotstrahl nur dort durchscheinen, wo das Gitter abgenommen ist. Selbst bei hohen Transportgeschwindigkeiten des Etiketts, kann der Drucker somit immer erkennen, wann er die Druckdatei für das neue zu beschreibende Etikett zu schicken hat.

Bei Etiketten, die nicht durchscheinend sind, wie Kartonetiketten oder durchsichtige Kunststoffetiketten, muss über die Druckmaschine entweder eine Blackmark gedruckt werden oder eine Ausstanzung im Werkzeug enthalten sein.

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